Zell am See hat sich auch im Jahr 2026 wieder eindrucksvoll als unangefochtene Vespa-Hauptstadt Österreichs präsentiert. Bereits zum 17. Mal verwandelten die beliebten VESPA ALP DAYS die Region in einen bunten, internationalen Treffpunkt für Enthusiasten aus aller Welt, die zehn Tage lang eine unvergleichliche Atmosphäre zwischen imposanten Berggipfeln, dem idyllischen Zeller See und den historischen Ortskernen genossen.
Rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 20 verschiedenen Nationen – von Nordamerika über Australien bis hin zu zahlreichen europäischen Ländern – reisten an, um ihre gemeinsame Leidenschaft für die italienische Kultmarke zu feiern. Das diesjährige Treffen stand dabei unter einem besonders festlichen Stern, da die legendäre Vespa im Jahr 2026 ihr 80-jähriges Bestehen feiert und seit ihrer Markteinführung im Jahr 1946 Generationen von Fahrern rund um den Globus begeistert.



Ein besonderes Highlight bildete bereits zu Beginn der Veranstaltung der traditionsreiche Großglockner Bergpreis mit seinem spektakulären Le-Mans-Start. Insgesamt 150 Teilnehmer traten auf liebevoll restaurierten und gepflegten Vespa-Modellen der Baujahre 1946 bis 1957 an. Unter dem begeisterten Applaus zahlreicher Zuschauer liefen die Fahrer zu ihren historischen Rollern, bevor sie die anspruchsvolle Auffahrt auf der Großglockner Hochalpenstraße in Angriff nahmen. Die Kombination aus motorsportlicher Tradition, historischem Kulturgut und der alpinen Bergkulisse machte diesen Programmpunkt erneut zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

Gemeinsame Ausfahrt auf den Glockner als absolutes Highlight
Auch im weiteren Verlauf der zehn Veranstaltungstage bot sich den Besuchern und Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm. Zu den absoluten Höhepunkten zählte die traditionelle gemeinsame Auffahrt auf die Großglockner Hochalpenstraße, deren imposantes Alpenpanorama sowohl für die Fahrer als auch für die Schaulustigen unvergessliche Augenblicke schuf. Für besondere Aufmerksamkeit und ausgelassene Stimmung sorgte zudem der beliebte Pyjama- und Kostüm-Ride-out, bei dem zahlreiche kreative und fantasievolle Verkleidungen die Straßen von Zell am See in eine rollende Bühne verwandelten. Zudem führte eine Landschaftstour ins Angertal die Fahrerkolonne durch einige der malerischsten Naturkulissen der Region.



Ein emotionales Detail der Veranstaltung war die traditionelle Trachtenausfahrt rund um den Zeller See mit anschließender Rollersegnung, die die gelungene Verbindung von regionalem Brauchtum und internationaler Vespakultur eindrucksvoll unterstrich. Neben der Freude am gemeinsamen Fahren stand vor allem das zwischenmenschliche Miteinander im Mittelpunkt. Die internationale Gemeinschaft setzte dabei ein starkes Zeichen der Solidarität: Im Rahmen einer Charity-Aktion wurden insgesamt 4.000 Euro gesammelt und gespendet, die nun regionalen Kinder- und Jugendprojekten zugutekommen.

Selbst das zeitweise wechselhafte Wetter konnte der hervorragenden Stimmung nichts anhaben. Auch an regnerischen Tagen ließen sich die Teilnehmer ihre Begeisterung nicht nehmen und nutzten das umfangreiche Rahmenprogramm. An den Abenden verwandelten Live-Bands den Stadtplatz von Zell am See in einen stimmungsvollen Treffpunkt für die weltweite Vespa-Familie.

Die VESPA ALP DAYS haben sich längst als eines der bedeutendsten Vespa-Treffen Europas etabliert und bilden gleichzeitig einen wichtigen touristischen Impulsgeber für die gesamte Region Zell am See-Kaprun. Nach zehn ereignisreichen Tagen ziehen Veranstalter und Teilnehmer eine rundum positive Bilanz. Die Vorfreude auf die 18. Ausgabe der VESPA ALP DAYS im kommenden Jahr ist bei allen Beteiligten bereits jetzt spürbar.