Wie Kult-Zweiräder, autonome Taxis und Milliardeninvestitionen die Mobilitätswende auf die Straße bringen.

Wenn sich das Who-is-Who der heimischen Mobilitätsszene trifft, um über die Zukunft des Reisens, Pendelns und Flanierens zu diskutieren, dann braucht das einen standesgemäßen Rahmen. Die 16. Ausgabe der renommierten „vie-mobility“ – der Netzwerk-Plattform für Elektromobilität und den Wirtschaftsstandort – schlug ihre Zelte deshalb genau dort auf, wo urbaner Lifestyle und smarte Fortbewegung seit Jahrzehnten zu Hause sind: beim Rollerprofi Faber.

Nach einer enthusiastischen Eröffnung durch den Veranstalter Ralph Vallon war schnell klar: Hier wird nicht lang um den heißen Brei geredet, sondern Klartext gesprochen. Unter der charmanten Moderation von Sonja Kato startete das Event direkt mit einem hochkarätigen Dialog mit Wiener Mobilitätsminister Peter Hanke. Das gemeinsame Credo? „Mobilität ohne ideologische Scheuklappen“. Denn die Wende gelingt weder auf der Schiene allein noch rein auf dem Asphalt – es braucht das perfekte Zusammenspiel aller Kräfte.

V.l.n.r.: Ralph Vallon, Josef Faber, Peter Hanke, Hartwig Hufnagl, Julia Schellnast und Martin Rada (© Katharina Schiffl)

Die dicken Brocken: Schiene, Straße & Milliarden

Peter Hanke unterstrich eindrucksvoll, dass trotz budgetärer Restriktionen massiv in die Zukunft investiert wird. Stolze vier Milliarden Euro fließen weiterhin in die Infrastruktur von Schiene und Straße. Mit geschichtsträchtigen Meilensteinen wie der Fertigstellung der Koralmbahn, dem Durchstich des Brenner Basistunnels oder dem Ausbau des Semmeringbasistunnels zeigt Österreich auf, wie moderne Infrastruktur aussieht. Und auch für E-Autofahrer gibt es gute Nachrichten: Dank des Erfolgsmodells ÖBB-Klimaticket und dem massiven Ausbau von E-Ladestationen auf den ASFINAG-Rastplätzen wird das emissionsfreie Reisen im Land so komfortabel wie nie zuvor.

Heimspiel für die Vespa: 80 Jahre Kult und der Sprung ins E-Zeitalter

Als Hausherr und CEO der Faber Group brachte Josef Faber die Perspektive ein, die das Herz jedes Urban-Mobility-Fans höherspringen lässt. Einerseits blickte er stolz auf fast 80 Jahre Erfolgsgeschichte der Kultmarke Vespa zurück – Faber ist bekanntlich der Generalimporteur der legendären Piaggio-Produkte für Österreich, Tschechien und die Slowakei. Andererseits zeigte er, dass Tradition und Innovation bei Faber Hand in Hand gehen:

„Das Zeitalter der E-Mobility hat bei uns längst Einzug genommen. Mit den elektrischen Versionen von Vespa und Piaggio bieten wir zwei absolute Top-Angebote für unsere Kunden. Sie punkten mit einer perfekten City-Reichweite, sind wendig, extrem platzsparend und unschlagbar energieeffizient.“Josef Faber, CEO Faber Group

Und Faber legt noch einen drauf: Wer für die City zwar den elektrischen Lifestyle, aber doch vier Räder sucht, findet ab sofort den revolutionären Microlino im Faber-Programm. Das smarte Microcar schließt die Lücke zwischen Motorrad und Auto und ist die perfekte, platzsparende Antwort auf den innerstädtischen Verkehr von morgen.

V.l.n.r.: Ralph Vallon, Josef Faber und Sonja Kato (© Katharina Schiffl)

„Baustellen vergehen, Fortschritt bleibt“

In der anschließenden, prominent besetzten Podiumsdiskussion flogen die zukunftsweisenden Ideen nur so hin und her.

  • Hartwig Hufnagl (CEO ASFINAG) räumte direkt mit einem Mythos auf: Kein einziger Cent an Steuergeldern fließt in die Bauvorhaben der ASFINAG – alles wird rein über die Mauteinnahmen finanziert. Und das ist beachtlich, wenn man das Bauprogramm von 2026 bis 2031 betrachtet: Gigantische 12,5 Milliarden Euro fließen in die Modernisierung des hochrangigen Straßennetzes (wie die Luegbrücke in Tirol, die Tauernautobahn oder die S1-Nordumfahrung bei Wien). Bis Mitte 2027 werden zudem die E-Ladepunkte auf den Rastplätzen massiv aufgestockt. Und Hufnagls perfekter Konter auf die Frage zu aktuellen Verkehrsbehinderungen? „Baustellen vergehen, Fortschritt bleibt.“
  • Martin Rada (CEO Group Viibe) konnte von einer enormen Nachfrage nach flexiblen Mietfahrzeugen berichten. Das Rundum-sorglos-Paket (inklusive Versicherung, Service und Ladekarte) garantiert absolute Kostentransparenz ohne böse Überraschungen für Firmen und Privatkunden. Mit „Revibe“ gibt es zudem erstklassige, gebrauchte E-Fahrzeuge zum reduzierten Preis. Nächster Stopp: Die Expansion nach Süddeutschland läuft bereits!
  • Julia Schellnast (Innovationsmanagerin bei Taxi40100) bewies echten Pioniergeist. Als führendes Green-Taxi-Unternehmen sind bereits bis zu 70 Hybrid- und E-Fahrzeuge auf Wiens Straßen unterwegs – Ziel sind 50% Elektroquote in den nächsten Jahren. Auch autonomes Fahren sieht sie bald in Österreich: Technisch funktioniert es in den USA oder China längst, jetzt wird hierzulande intensiv an den rechtlichen Rahmenbedingungen gefeilt.

Ein emotionaler Ausklang: Das Club Cuvée Sommerfest

Nach so viel geballter Zukunftskompetenz ging es fließend über in den genussvollen Teil des Abends – das traditionelle Club Cuvée Sommerfest. Bei herrlicher Urlaubsatmosphäre wurden edle Tropfen von WineAid verkostet. Ein wehmütiger, aber zutiefst dankbarer Moment: WineAid, die über viele Jahre hinweg den Club Cuvée begleiteten und bei denen mit jedem Schluck hilfsbedürftige Menschen unterstützt wurden, schließt leider ihre Pforten. Ein riesiges Dankeschön geht an dieser Stelle an Thomas Schenk und sein engagiertes Team für ihren jahrelangen, großartigen Einsatz!

Fazit des Abends: Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch, vernetzt, flexibel – und bei Faber ist sie schon heute live zu erleben. Kommen Sie vorbei und testen Sie die neue Generation des Urban Drive bei uns im Showroom!

Categories: Stories